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Diese Sourdough Chocolate Chip Cookies sind ideal, um SauerteigDiscard sinnvoll zu verwerten und dabei köstliche, saftige Cookies mit einer leicht komplexen Note zu zaubern. Außen knusprig und innen weich harmonieren sie perfekt mit den geschmolzenen Schokostückchen und laden zu einer süßen Pause ein.
Ich habe dieses Rezept ausprobiert, um übrig gebliebenen Sauerteig zu nutzen, und war begeistert von der Kombination aus saftigem Teig und intensivem Geschmack. Es ist inzwischen mein Lieblingscookie für den Nachmittagskaffee geworden.
Zutaten
- 200 g ungesalzene Butter: weich für reichhaltige, zarte Textur am besten frische, nicht zu stark gesalzene Butter verwenden
- 100 g weißer Zucker: bringt Süße und hilft beim Auflockern des Teigs
- 100 g brauner Zucker: sorgt für mehr Feuchtigkeit und intensiven Geschmack
- 1 großes Ei: Zimmertemperatur bindet die Zutaten und gibt Volumen
- 1 Tasse SauerteigStarter (ungefüttert / Discard): für die leichte Säurenote und fluffigere Konsistenz
- 1 EL Vanilleextrakt: verstärkt das Aroma und rundet den Geschmack ab
- 250 g Weizenmehl (AllPurposeMehl): bildet das Fundament für den Cookie Teig am besten frisch und von guter Qualität wählen
- 1 TL KosherSalz: balanciert die Süße aus und hebt die anderen Aromen hervor
- 1 TL Natron: bewirkt das Aufgehen des Teigs und sorgt für die typische Cookie Textur
- 2 Tassen (ca. 340 g) große Schokotropfen oder Schokoladenstücke: für die genussvollen Schokoladeninseln in jedem Cookie hochwertige Schokolade wählen für intensiven Geschmack
Anleitung
- Schritt 1 Butter und Zucker vermischen:
- Weiche Butter zusammen mit weißem und braunem Zucker in einer großen Schüssel solange verrühren, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht. Die Konsistenz sollte fluffig sein, was wichtig für die spätere Textur der Cookies ist.
- Schritt 2 Ei unterrühren:
- Das Ei zugeben und sorgfältig einrühren, damit es sich gleichmäßig verteilt und die Masse stabilisiert.
- Schritt 3 Sauerteig und Vanille hinzufügen:
- Den SauerteigStarter sowie den Vanilleextrakt unterrühren. Dies gibt dem Teig eine angenehme Säurenote und ein intensives Aroma.
- Schritt 4 Trockene Zutaten einarbeiten:
- Mehl, Salz und Natron mischen und vorsichtig unter die feuchte Masse heben. Nur kurz rühren, bis alles gerade verbunden ist, um die Textur nicht zu beeinträchtigen.
- Schritt 5 Schokolade hinzufügen:
- Die großen Schokotropfen vorsichtig unterheben, sodass sie gleichmäßig verteilt sind und später für genussvolle Schokoladeninseln sorgen.
- Schritt 6 Teig ruhen lassen:
- Den Teig für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Alternativ kannst du ihn über Nacht kühlen, was dem Cookie einen intensiveren Geschmack und eine bessere Konsistenz verleiht.
- Schritt 7 Ofen vorheizen:
- Den Backofen auf 175 °C (Ober und Unterhitze) vorheizen und bei längerer Kühlzeit den Teig kurz auf Raumtemperatur bringen.
- Schritt 8 Cookies formen:
- Mit einem Esslöffel oder Eisportionierer (ca. 2–3 EL Teig) kleine Teighaufen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Dabei genug Abstand zwischen den Häufchen lassen, da die Cookies beim Backen verlaufen.
- Schritt 9 Cookies backen:
- Je nach gewünschter Konsistenz 6–8 Minuten backen für weich und chewy oder 8–10 Minuten für eine eher kuchenartige Konsistenz. Die Mitte kann noch leicht weich wirken, das Nachgaren auf dem Blech sorgt für perfekte Textur.
Diese Cookies sind für mich ein echter Glücklichmacher, weil sie das Beste aus Sauerteig und klassischem Cookie miteinander verbinden, einfach zum Verlieben.
Aufbewahrungstipps
Die fertigen Cookies am besten in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur aufbewahren, so bleiben sie 3 bis 4 Tage frisch und saftig. Im Kühlschrank halten sie sich bis zu einer Woche, sollten aber vor dem Servieren auf Zimmertemperatur gebracht werden. Der rohe Teig lässt sich problemlos einfrieren, portionsweise aufbewahren und bei Bedarf auftauen und backen.
Zutatenaustausch
Anstelle von weißem Zucker kann auch nur brauner Zucker verwendet werden, dies gibt noch mehr Feuchtigkeit und Geschmack. Die Butter lässt sich durch pflanzliche Margarine ersetzen, wobei der Geschmack und die Textur etwas variieren können. Für glutenfreie Cookies kann das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ausgetauscht werden – hier empfehle ich eine Mehlmischung mit Bindemitteln wie Xanthan.
Serviervorschläge
Am besten schmecken die Cookies frisch gebacken und noch leicht warm, zum Beispiel mit einem Glas kalter Milch oder einer Tasse Kaffee. Für besondere Anlässe passen die Cookies auch hervorragend zu Vanilleeis oder als Dessert mit frischen Beeren. Sie eignen sich perfekt als Mitbringsel oder kleine Aufmerksamkeit für Freunde und Familie.
Diese Cookies sind für mich ein echter Glücklichmacher, weil sie das Beste aus Sauerteig und klassischem Cookie miteinander verbinden. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Fragen und Antworten zu Rezepten
- → Kann ich aktiven Sauerteig-Starter verwenden?
Ja, aber am besten eignet sich ungefütterter Starter, da er den Geschmack besonders unterstützt.
- → Warum sind meine Cookies zu weich?
Zu kurze Backzeit oder hoher Wasseranteil im Sauerteig können die Ursache sein. Backzeit anpassen.
- → Kann ich andere Schokolade verwenden?
Dunkle oder Milchschokolade sowie gehackte Schokoladentafeln funktionieren ebenfalls sehr gut.
- → Kann ich den Teig über Nacht ruhen lassen?
Ja, das verbessert Geschmack und Textur der Cookies deutlich.
- → Warum wirken die Cookies in der Mitte noch weich?
Das ist normal. Nach dem Backen festigen sie sich beim Abkühlen.