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Dieses Hackbratenrezept sorgt für einen saftigen, aromatischen Klassiker der Hausmannskost, der sich ideal für ein gemütliches Familienessen eignet. Die süßsäuerliche Glasur verleiht dem Braten einen besonderen Geschmack und eine appetitliche Kruste, die im Ofen perfekt karamellisiert. Die Zubereitung ist unkompliziert und liefert jedes Mal ein zuverlässiges, leckeres Ergebnis ohne Trockenheit.
Ich habe diesen Hackbraten schon oft für Familienfeste zubereitet und er war immer der Favorit, weil er stets gelingt und alle begeistert.
Zutaten
- Rinderhackfleisch: 900 g mit 80 bis 85 Prozent magerem Anteil für saftige Textur und guten Geschmack
- Zwiebel: 1 mittelgroße, fein gewürfelt, sorgt für milde Süße und bindet den Geschmack
- Olivenöl: 1 Teelöffel zum Anbraten der Zwiebeln für zusätzliche Aromafülle
- Eier: 2 große als Bindemittel für die Hackmasse
- Knoblauchzehen: 3, fein gehackt, bringen Würze und Tiefe
- Ketchup: 2 Esslöffel als leichter Geschmacksträger
- Petersilie: 3 Esslöffel, frisch und fein gehackt, für Frische und Küsternote
- PankoSemmelbrösel: ¾ Tasse als leichte Panade, die die Feuchtigkeit hält (alternativ glutenfreie Brösel möglich)
- Milch: ⅓ Tasse, die die Masse geschmeidiger macht
- Salz: 1 Teelöffel nach Geschmack
- Italienische Gewürzmischung: 1 Teelöffel für mediterranes Aroma
- Schwarzer Pfeffer: ½ Teelöffel, frisch gemahlen, für leichte Schärfe
- Glasur Ketchup: ¾ Tasse für Säure und Süße
- Weißweinessig: 1½ Teelöffel für Frische und leichte Säure
- Brauner Zucker: 2 Esslöffel für Karamellisierung und süßliche Noten
- Knoblauchpulver: ½ Teelöffel verstärkt das Knoblaucharoma
- Zwiebelpulver: ½ Teelöffel sorgt für zusätzlichen Geschmackstiefgang
Anleitung
- Vorbereitung:
- Heizen Sie den Backofen auf 175 Grad Ober/Unterhitze vor. Legen Sie ein tiefes Backblech mit Backpapier oder Alufolie aus, um den Hackbraten später darauf zu setzen und die Reinigung zu erleichtern.
- Zwiebeln anbraten:
- Erhitzen Sie das Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Geben Sie die fein gewürfelten Zwiebeln hinzu und dünsten Sie sie 5 bis 7 Minuten, bis sie glasig und leicht goldbraun sind. Danach vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen, damit sie die Hackmasse nicht zu stark erhitzen.
- Hackbratenmasse herstellen:
- Vermengen Sie in einer großen Schüssel das Rinderhackfleisch mit Eiern, Knoblauch, Ketchup, Petersilie, Semmelbröseln, Milch, Salz, Pfeffer, italienischen Gewürzen und den abgekühlten Zwiebeln. Rühren Sie die Masse nur so lange, bis alles gerade eben verbunden ist, um den Hackbraten zart zu halten.
- Formen und vorbacken:
- Geben Sie die Masse auf das vorbereitete Blech und formen Sie daraus einen Laib von ungefähr 20 mal 10 mal 7 Zentimetern. Backen Sie den Hackbraten unbedeckt für 40 Minuten vor.
- Glasur zubereiten:
- Verrühren Sie alle Zutaten für die Glasur in einer kleinen Schüssel, bis die Masse glatt ist.
- Glasieren und fertig backen:
- Nehmen Sie den vorgebackenen Hackbraten aus dem Ofen und bestreichen Sie ihn gleichmäßig mit der Glasur. Backen Sie ihn weitere 20 Minuten, bis eine Kerntemperatur von 71 Grad Celsius erreicht ist. Anschließend lassen Sie den Hackbraten 10 bis 15 Minuten ruhen, bevor Sie ihn anschneiden.
Mein persönlicher Favorit bei den Zutaten ist die Kombination aus braunem Zucker und Essig in der Glasur, die dem Hackbraten den unverwechselbaren süßsäuerlichen Charakter verleiht. Beim ersten Mal hat die karamellisierte Glasur alle überrascht und das Gericht sofort zu einem Familienliebling gemacht.
Aufbewahrungstipps
Lagern Sie den gebackenen Hackbraten abgedeckt im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter, so bleibt er bis zu vier Tage frisch. Zum Einfrieren eignen sich Scheiben oder der ganze Laib für bis zu drei Monate; zum Auftauen langsam im Kühlschrank oder bei niedriger Temperatur im Ofen.
Zutatenaustausch
Bis zu 50 Prozent des Rinderhackfleischs können durch Puten oder Hähnchenhack ersetzt werden. Schweinehack oder italienische Wurst sind ebenfalls möglich, geben aber eine andere Textur und Geschmackstiefe. Für glutenfreie Varianten eignen sich glutenfreie Brösel anstelle von Panko.
Serviervorschläge
Klassisch passt Kartoffelpüree hervorragend zum Hackbraten. Alternativ bieten sich Ofengemüse oder gedünstete grüne Bohnen an. Reste eignen sich bestens als Füllung für Sandwiches oder Wraps.
Lassen Sie den Hackbraten nach dem Backen kurz ruhen, damit sich die Säfte verteilen. Guten Appetit!
Fragen und Antworten zu Rezepten
- → Kann ich den Hackbraten in einer Kastenform backen?
Ja, die Kastenform kann genutzt werden. Dabei Backpapier verwenden und die Temperatur auf 190 °C erhöhen, da der Braten etwas länger braucht.
- → Kann ich anderes Fleisch verwenden?
Ja, bis zu 50 % kann durch Puten-, Hähnchen- oder Schweinehackfleisch ersetzt werden. Geflügel sollte auf mindestens 74 °C Kerntemperatur gegart werden.
- → Warum wird mein Hackbraten manchmal trocken?
Zu mageres Fleisch, zu langes Backen oder zu starkes Vermengen der Masse führen häufig zu Trockenheit.
- → Kann man Hackbraten vorbereiten?
Der rohe Hackbraten lässt sich 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder bis zu 6 Monate einfrieren.
- → Wie lange ist gegarter Hackbraten haltbar?
Im Kühlschrank dicht verschlossen etwa 3–4 Tage, eingefroren bis zu 3 Monate haltbar.