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Ein japanischer Kartoffelsalat ist die perfekte Kombination aus cremiger Mayonnaise, zartem Gemüse und einer leichten, leicht süßlichen Note, die diesen Beilagensalat zu einem echten Genuss macht. Dieses Rezept eignet sich ideal für BentoBoxen, als frische Beilage zum Mittagessen oder für Picknicks. Die Textur ist fluffig und gleichzeitig mit bissfesten Gemüsestücken, die für Abwechslung sorgen.
Für mich persönlich ist gerade das Zusammenspiel aus süßlicher Note, knackigem Gemüse und cremiger Mayo immer wieder ein Highlight auf dem Teller.
Zutaten
- Kartoffeln: Mehligkochend, etwa 400 bis 450 Gramm. Mehligkochende Sorten wie Russet sorgen für die fluffige Konsistenz, die typisch für diesem Salat ist.
- Karotte: 50 Gramm, für frische Süße und Farbe. Am besten frisch und knackig verwenden.
- Ei: Ein großes Ei für die cremige Textur und den proteinhaltigen Mehrwert.
- Schinken oder Bacon: Rund 60 Gramm. Das salzige Fleisch bringt eine herzhafte Note und sorgt für zusätzlichen Geschmack.
- Zwiebel: Eine Viertel Zwiebel, dünn geschnitten, für die leichte Schärfe und Frische.
- Gurke: Eine persische Gurke oder eine halbe japanische Gurke, etwa 70 Gramm. Die Gurke bringt Knackigkeit und Frische.
- Würzung: Salz, schwarzer Pfeffer, Zucker, MSG (optional) und Reisessig. Reisessig gibt eine angenehme Säure ohne übermäßig Schärfe.
- Dressing: KewpieMayonnaise als DressingGrundzlage, etwa 4–5 Esslöffel, verleiht dem Salat seine cremige und umami reiche Note.
- Optional: Ketchup oder Zucker für eine dezente Süße und Senf (Karashi oder Dijon) für eine feine Schärfe.
Anleitung
- Kartoffeln und Karotten kochen:
- Kartoffeln schälen und in etwa 5 Zentimeter große Stücke schneiden. Karotten entweder ganz oder in große Stücke, dann beides in gesalzenem Wasser kochen. Karotten brauchen circa 6 Minuten, Kartoffeln etwa 12 bis 15 Minuten, bis sie weich sind.
- Kartoffeln trocknen und würzen:
- Nach dem Kochen das Wasser abgießen und die Kartoffeln zurück in den Topf geben. Bei niedriger Hitze die Kartoffeln kurz trocknen, dann mit Zucker, Salz, Pfeffer, MSG und Reisessig würzen. Einige Kartoffelstücke grob zerdrücken, sodass eine fluffige aber stückige Textur entsteht. Anschließend in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
- Ei vorbereiten:
- Ei in einen kleinen Topf mit etwa einem Zentimeter Wasser geben, kurz aufkochen, dann vier Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen. Danach abgedeckt noch 7 bis 8 Minuten ziehen lassen. Anschließend unter kaltem Wasser abschrecken, pellen und grob hacken.
- Gemüse vorbereiten:
- Gurke und Zwiebel sehr dünn schneiden. Nach etwa 5 bis 10 Minuten mit einer Prise Salz das Wasser ausdrücken, dann abspülen und trocken tupfen. Die Karotte in dünne Scheiben oder kleine Julienne schneiden.
- Schinken oder Bacon vorbereiten:
- Bacon in einer kalten Pfanne langsam anbraten, überschüssiges Fett abtupfen. Falls Schinken verwendet wird, in feine Streifen schneiden.
- Alles kombinieren:
- Ei, Gurke, Zwiebel, Karotte und Schinken zu den abgekühlten Kartoffeln geben und vorsichtig vermengen.
- Dressing hinzufügen:
- KewpieMayonnaise mit optionalem Ketchup, Zucker sowie Senf und weiteren Gewürzen wie Salz, Pfeffer und MSG gut unterrühren, bis alles gut bedeckt ist. Den Salat mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
Ich persönlich schätze die Kombination aus der milden, süßlichen Mayonnaise und dem knackigen Gemüse besonders; sie erinnert mich an viele Sommerpicknicks und BentoMittagessen. Das leichte Würzen mit Reisessig gibt dem Salat eine angenehme Frische, die ihn auch sehr gut zu frittierten Gerichten wie Karaage macht.
Aufbewahrungstipps
Der Salat hält sich im Kühlschrank luftdicht verschlossen etwa 3 Tage frisch. Am besten bewahren Sie ihn in einem Glas oder Kunststoffbehälter mit Deckel auf. Am Tag der Zubereitung schmeckt er am besten, da die Kartoffelstücke noch etwas Biss haben. Vor dem Servieren den Salat vorsichtig durchmischen.
Zutatenaustausch
Wenn KewpieMayonnaise nicht verfügbar ist, kann man auch eine Kombination aus Cremé Fraiche und etwas Reisessig verwenden, um ein ähnliches Umami Erlebnis zu erzielen. Für eine vegane Variante einfach den Schinken weglassen und statt Ei zerdrückten Tofu oder Kichererbsen verwenden. Wachsige Kartoffeln können zur Not genommen werden, aber die Textur wird fester und weniger fluffig.
Serviervorschläge
Der japanische Kartoffelsalat passt hervorragend zu gebratenem Hühnchen wie Karaage, zu gegrilltem Lachs oder den beliebten Yakitori Spießen. Er wird häufig in BentoBoxen serviert und kann gut in kleinen Portionen mitgenommen werden. Auch in Kombination mit anderen japanischen Köstlichkeiten wie Gyoza oder Tamagoyaki macht er sich sehr gut.
Dieser japanische Kartoffelsalat ist ein echtes Wohlfühlessen, das mit seiner Kombination aus cremiger Textur, leichter Säure und knackigem Gemüse begeistert. Probieren Sie es aus und genießen Sie die harmonische Verbindung aus japanischer Küche und klassischen Komfortzutaten.
Fragen und Antworten zu Rezepten
- → Welche Kartoffelsorte ist ideal?
Mehligkochende Kartoffeln sorgen für die optimale cremige und fluffige Konsistenz des Salats.
- → Warum Kartoffeln mit kaltem Wasser beginnen?
So garen die Kartoffeln gleichmäßig, ohne dass die Ränder zu schnell weich werden.
- → Kann man den Salat vegetarisch zubereiten?
Ja, Schinken kann durch Gemüse wie Mais, Erbsen oder Edamame ersetzt werden.
- → Wie wird die Mayonnaise im Salat verwendet?
Die Kewpie-Mayonnaise wird zuletzt untergehoben, um den Salat cremig und leicht süßlich zu machen.
- → Wie lange kann der Salat aufbewahrt werden?
Im Kühlschrank luftdicht bis zu drei Tage, eingefroren bis drei Monate haltbar.