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Dieses klassische Lasagne-Rezept ist perfekt, wenn du eine cremige, herzhaft-würzige Mahlzeit suchst, die sich einfach vorbereiten lässt und der ganzen Familie schmeckt. Die Kombination aus einer Ricotta-Käse-Schicht, einer aromatischen Fleischsauce und geschmolzenem Mozzarella macht dieses Gericht zu einem echten Allrounder im Ofen.
Ich koche diese Lasagne besonders gern, weil sie immer gelingt und ein echtes Wohlfühlessen ist. Das Vorgehen ist überschaubar und die Ergebnisse sind stets köstlich cremig und aromatisch.
Zutaten
- Ricotta (450 g): sorgt für eine samtige, cremige Käsefüllung am besten Vollfett wählen, um optimale Cremigkeit zu erzielen
- Ei (1 Stück): bindet die Ricotta-Mischung und sorgt für Stabilität beim Backen
- Mozzarella (200 g gerieben plus 250 g extra): wichtig für eine schöne, schmelzende Käsekruste frisch gerieben ist der beste Geschmack garantiert
- Parmesan (75 g frisch gerieben): gibt der Käsefüllung eine würzige Note
- Italienische Kräuter (2 TL): verleihen der Füllung eine aromatische Komplexität
- Salz und schwarzer Pfeffer: für die richtige Würze
- Olivenöl (1 EL): zum Anbraten am besten extra vergine für mehr Geschmack
- Gelbe Zwiebel (1 Stück, fein gewürfelt): sorgt für eine milde Süße in der Sauce
- Rinderhackfleisch (350 g): liefert den herzhaften Geschmack und die Struktur der Sauce
- Italienische Bratwurst (350 g, aus der Pelle gedrückt): verstärkt die Würze und gibt eine besondere Textur
- Knoblauch (3 Zehen, fein gehackt): bringt aromatische Tiefe
- Hühnerbrühe (120 ml): sorgt für eine feine Flüssigkeitsbasis und mehr Geschmack in der Sauce
- Marinara-Sauce (1,2 l): die Basis der Tomatensauce auf eine hochwertige Variante mit wenigen Zutaten achten
- Tomatenmark (1 EL): intensiviert die Tomatennote
- Worcestersauce (1 TL): bringt eine würzige Tiefe
- Milde Hot Sauce (1 TL, optional): hebt den Geschmack, ohne Schärfe hinzuzufügen
- Lasagneplatten (12 Stück plus Reserve): für die Schichten am besten frisch oder al dente vorgekocht
Anleitung
- Vorbereitung:
- Messe alle Zutaten ab und vermische Ricotta, Ei, geriebenen Mozzarella, Parmesan, italienische Kräuter, Salz und Pfeffer zu einer glatten Käsefüllung. Diese bereitest du am besten vor, damit alles griffbereit ist.
- Fleischsauce zubereiten:
- Erhitze Olivenöl in einem großen Topf. Dünste die gewürfelte Zwiebel bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten glasig. Gib das Rinderhackfleisch und die Bratwurst hinzu, erhöhe die Hitze und brate das Fleisch krümelig an. Zum Schluss den Knoblauch unterrühren und kurz mitdünsten. Gieße das Fett ab. Lösche mit Hühnerbrühe ab und löse den Bratensatz gut vom Topfboden. Füge Marinara-Sauce, Tomatenmark, Worcestersauce und die milde Hot Sauce hinzu. Kurz aufkochen, dann die Sauce bei niedriger Hitze sanft köcheln lassen.
- Nudeln vorbereiten:
- Heize den Backofen auf 190 °C Ober/Unterhitze vor. Koche die Lasagneplatten in reichlich gesalzenem Wasser al dente. Gieße sie ab und schrecke sie mit kaltem Wasser ab, damit sie nicht zusammenkleben. Lege sie auf Backpapier nebeneinander aus.
- Lasagne schichten:
- Fette eine Auflaufform (ca. 23×33 cm) leicht ein. Verteile eine gehäufte Tasse Fleischsauce auf dem Boden. Lege vier Lasagneplatten darauf, darauf ein Drittel der Ricotta-Mischung und etwa 1½ Tassen Fleischsauce. Wiederhole diesen Vorgang zwei Mal. Streue zum Schluss den restlichen Mozzarella darüber. Fette die Alufolie leicht ein, damit der Käse nicht klebt, und bedecke die Lasagne damit.
- Backen:
- Backe die Lasagne 35 Minuten abgedeckt. Entferne die Folie und backe weitere 10 Minuten, damit die Oberfläche goldbraun wird. Wer mag, kann die letzten Minuten den Grill einschalten für eine schöne Bräunung. Lasse die Lasagne 15 Minuten ruhen, damit die Schichten sich setzen.
Ricotta ist einer meiner Lieblingsbestandteile, weil er die Lasagne so wunderbar cremig macht und gleichzeitig dafür sorgt, dass sie beim Schneiden nicht zerfällt. Einmal habe ich die Lasagne für ein großes Familienfest vorbereitet und alle waren begeistert von der Kombination aus einfacher Zubereitung und reichhaltigem Geschmack.
Aufbewahrungstipps
Gekochte Lasagne hält sich abgedeckt im Kühlschrank bis zu drei Tage. Ungebackene Lasagne schichtweise zubereitet und gut abgedeckt zwei Tage kühlen oder bis zu drei Monate einfrieren. Vor dem Backen eingefrorene Lasagne am besten vollständig auftauen lassen, um gleichmäßiges Garen zu gewährleisten. Reste lassen sich gut im Ofen abgedeckt bei 175 °C für rund 25 bis 30 Minuten erwärmen.
Zutatenersatz
Ricotta kannst du durch Hüttenkäse oder cremigen Frischkäse ersetzen, beachte aber, dass die Cremigkeit leicht verändert wird. Für die Fleischsauce funktioniert auch gemischtes Hackfleisch aus Rind und Schwein oder rein Rindfleisch. Wer keine Bratwurst mag, kann auch Pancetta oder andere gewürzte Wurst verwenden. Marinara-Sauce lässt sich durch passierte Tomaten und frische Tomaten mit Kräutern ersetzen, wenn du keine fertige Sauce hast.
Serviervorschläge
Am besten passt ein frischer grüner Salat mit Balsamico-Dressing als belebende Ergänzung. Knoblauchbrot oder ein knuspriges Ciabatta runden die Mahlzeit perfekt ab. Ein Glas trockener Rotwein wie Chianti oder Merlot harmoniert ausgezeichnet mit der Lasagne.
Mit diesem Rezept kannst du jederzeit eine unkomplizierte, aber leckere Lasagne zaubern, die Groß und Klein begeistert. Viel Freude beim Genießen!
Fragen und Antworten zu Rezepten
- → Wie viele Schichten sollte eine Lasagne haben?
Mindestens drei Schichten sorgen für die klassische Konsistenz und ein ausgewogenes Verhältnis von Nudeln und Sauce.
- → Kann ich No-Boil-Lasagneplatten verwenden?
Ja, sie funktionieren gut, achten Sie aber auf ausreichend Sauce, damit die Nudeln weich werden.
- → Lässt sich die Lasagne einfrieren?
Ja, sowohl ungebacken als auch gebacken lässt sich die Lasagne problemlos bis zu drei Monate einfrieren.
- → Welche Marinara-Sauce eignet sich am besten?
Eine hochwertige, eher glatte Marinara mit wenigen Zutaten liefert den besten Geschmack.
- → Wie kann ich die Lasagne vegetarisch zubereiten?
Die Fleischsauce kann durch Gemüse wie Zucchini, Aubergine, Pilze oder Linsen ersetzt werden.
- → Warum sollte die Lasagne vor dem Servieren ruhen?
Die Ruhezeit sorgt dafür, dass sich die Schichten setzen und die Lasagne sich sauber schneiden lässt.