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Diese Vanille-Madeleines sind ein wunderbar zartes französisches Gebäck, das mit seiner leichten, luftigen Textur und knusprigen, buttrigen Rändern ideale Begleiter zum Nachmittagskaffee oder Tee sind. Mit nur wenigen Zutaten und einfacher Zubereitung zauberst du echtes Feingebäck aus dem Ofen, das sich auch gut vorbereiten lässt.
Ich habe diese Madeleines schon oft gebacken und finde besonders schön wie sie durch die Kühlzeit ihren charakteristischen „Höcker“ bekommen. Jedes Mal freue ich mich auf den buttrigen Duft beim Backen und die feine Vanillenote.
Zutaten
- Butter: ½ Tasse (ca. 115 g) Butter geschmolzen für den typischen buttrigen Geschmack und knusprige Ränder unbedingt gute ungesalzene Butter verwenden
- Mehl: 1 Tasse (ca. 120 g) Weizenmehl am besten Universalmehl für leichte Struktur
- Salz: ¼ Teelöffel Salz hebt den Geschmack hervor
- Backpulver: ½ Teelöffel Backpulver sorgt für den nötigen Auftrieb und die Luftigkeit
- Eier: 3 Eier Zimmertemperatur wichtig für Volumen und Bindung
- Weißer Zucker: ½ Tasse (ca. 100 g) weißer Zucker süßt und sorgt für eine leichte Karamellisierung
- Brauner Zucker: 2 Esslöffel (ca. 25 g) brauner Zucker gepackt ergänzt mit einer tiefen Karamellnote
- Vanilleextrakt: 1 Teelöffel Vanilleextrakt gibt das unverwechselbare Aroma
- Puderzucker: Puderzucker zum Bestäuben optional verleiht den Madeleines eine hübsche feine Oberfläche
Anleitung
- Schritt 1: Butter und Mehl vorbereiten:
- Die Butter vorsichtig schmelzen lassen und etwas abkühlen um den Teig nicht zu erwärmen. In einer Schüssel Mehl Salz und Backpulver gut vermischen damit es gleichmäßig verteilt ist.
- Schritt 2: Eier und Zucker aufschlagen:
- Die Eier mit dem weißen und braunen Zucker in einer großen Schüssel 5 bis 8 Minuten auf hoher Geschwindigkeit schlagen bis die Masse dick und hell wird. Anschließend den Vanilleextrakt unterrühren.
- Schritt 3: Mehl vorsichtig unterheben:
- Die Hälfte der Mehlmischung behutsam unter die Eiermasse heben. Danach den restlichen Mehlanteil ebenfalls vorsichtig untermengen dabei nicht zu viel rühren um die Luftigkeit zu erhalten.
- Schritt 4: Butter einarbeiten:
- Etwa die Hälfte des Teigs mit der geschmolzenen Butter vermengen um die Butter leichter in den Teig zu integrieren. Die Mischung dann behutsam unter den restlichen Teig heben.
- Schritt 5: Teig kühlen:
- Den fertigen Teig abgedeckt mindestens 2 Stunden besser über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Das sorgt für den typischen „Höcker“ beim Backen.
- Schritt 6: Backofen und Form vorbereiten:
- Den Ofen auf 190 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Madeleine-Form gründlich mit Butter einfetten damit die kleinen Kuchen später gut herausfallen.
- Schritt 7: Backen:
- Jeweils etwa 1 Esslöffel Teig in die Mulden der Form geben. Die Madeleines 8 bis 9 Minuten backen bis die Ränder goldbraun sind und sie leicht zurückfedern wenn man sie berührt.
- Schritt 8: Aus der Form lösen und servieren:
- Direkt nach dem Backen die Form vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen sodass die Madeleines auf ein Gitter fallen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und warm oder bei Raumtemperatur genießen besonders lecker zu Tee oder Kaffee.
Die Vanille ist für mich ein Highlight da sie den Madeleines ihren zauberhaften warmen Duft verleiht. Ein Lieblingsmoment ist wenn ich die frischen Madeleines aus dem Ofen nehme und die zarten Düfte den Raum erfüllen.
Aufbewahrungstipps
Der rohe Teig hält sich bis zu 3 Tage gut abgedeckt im Kühlschrank so kannst du flexibel backen. Gebackene Madeleines bleiben in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur 2 bis 3 Tage lecker für mehr Frische kannst du sie kurz in den Ofen oder die Mikrowelle geben.
Zutatenaustausch
Wenn du Vanille nicht magst kannst du 1 Teelöffel Zitronenabrieb als frische Alternative verwenden. Butter kann auch durch eine gleiche Menge Pflanzenmargarine ersetzt werden allerdings leidet dann der typische Geschmack etwas. Weißer Zucker lässt sich 1 zu 1 durch Honig ersetzen was eine natürliche Süße bringt.
Serviervorschläge
Madeleines schmecken hervorragend zu einer Tasse schwarzen Tees oder mildem Kaffee. Für besondere Momente passt auch ein Glas Dessertwein oder Champagner. Mit etwas Puderzucker bestäubt sehen sie besonders einladend aus und machen jeden Nachmittagskaffee zum kleinen Fest.
Viel Erfolg beim Backen und genieße die warmen Madeleines mit einer Tasse Tee oder Kaffee. Sie sind die perfekte kleine Süßigkeit für gemütliche Momente.
Fragen und Antworten zu Rezepten
- → Kann ich den Teig länger kühlen?
Ja, der Teig lässt sich bis zu drei Tage im Kühlschrank lagern und bleibt dabei perfekt zum Backen.
- → Warum bekommen meine Madeleines keinen Höcker?
Der Höcker entsteht nur, wenn der Teig gut gekühlt ist und der Backofen ausreichend heiß vorgeheizt wurde.
- → Kann ich die Madeleines einfrieren?
Ja, gebackene Madeleines eignen sich zum Einfrieren bis zu zwei Wochen, idealerweise einzeln vorgefroren.
- → Ist ein Ersatz für Vanille möglich?
Eine Alternative ist Zitronenabrieb, der eine frische und leckere Variante bietet.
- → Wie bewahre ich Madeleines am besten auf?
In einem luftdichten Behälter bleiben sie bis zu drei Tage frisch, am besten vor dem Servieren leicht erwärmen.