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Dieses Rezept zeigt dir, wie du besonders weiche und zähe Chocolate Chip Cookies mit Pekannüssen und brauner Butter backst, ohne dass du den Teig vorher kühlen musst. Die braune Butter sorgt für ein intensives, nussiges Aroma mit einem Hauch von Karamell, was diese Cookies unverwechselbar macht.
Aus eigener Erfahrung sagen viele, dass die Cookies nach dem Kühlen im Kühlschrank noch besser schmecken, da sie dann fast wie Brownies oder Fudge werden und das Aroma noch intensiver ist.
Zutaten
- Ungesalzene Butter: etwa 140 Gramm, nur reine Butter verwenden, damit das Aroma optimal zur Geltung kommt.
- Brauner Zucker: leicht angedrückt für die klassische karamellige Note.
- Weißer Zucker: sorgt für die richtige Süße und hilft, die Konsistenz saftig zu halten.
- Heller Maissirup: optional, macht die Kekse besonders zäh und sorgt für einen schönen Glanz.
- Ei: ein großes Ei, zimmerwarm für bessere Bindung und Textur.
- Vanilleextrakt: gibt den klassischen, runden Geschmack.
- Trockene Zutaten: Mehl genau 170 Gramm abgewogen, Backnatron und Salz.
- Mix ins: Zartbitter oder dunkle Schokochips und gehackte, geröstete Pekannüsse.
Anleitung
- Braune Butter herstellen:
- Butter in einem hellen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie anfängt zu schäumen, weiter erhitzen, bis sie goldbraun ist und kleine braune Stückchen entstehen. Das dauert etwa 4 bis 5 Minuten. Sofort vom Herd nehmen, damit sie nicht verbrennt. Danach 15 bis 20 Minuten abkühlen lassen und kurz im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auf eine cremige, nicht zu flüssige Konsistenz bringen (ca. 21–22°C).
- Nasse Zutaten vermengen:
- Die abgekühlte braune Butter mit dem braunen und weißen Zucker in einer großen Schüssel glatt rühren. Anschließend das Ei und den Vanilleextrakt unterrühren, bis die Masse glänzend und gut vermischt ist.
- Trockene Zutaten hinzufügen:
- In einer separaten Schüssel Mehl, Backnatron und Salz vermischen. Dann diese Mischung zur Butter Zucker Mischung geben und vorsichtig unterheben, bis gerade alles verbunden ist. Nicht übermixen, damit die Cookies weich bleiben.
- Schokolade und Pekannüsse einarbeiten:
- Die Schokochips und die gehackten Pekannüsse behutsam mit einem Spatel unterheben, damit sie gleichmäßig verteilt sind.
- Cookies formen und backen:
- Den Teig mit einem Esslöffel abstechen (ca. 60 Gramm pro Portion) und mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Bei 175 Grad Ober/Unterhitze circa 10 Minuten backen. Die Ränder sollten goldbraun sein, die Mitte aber noch leicht weich und glänzend. Nach dem Backen das Blech vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, das sorgt für die charakteristischen Falten und die zähe Mitte.
- Abkühlen lassen:
- 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter legen.
Eine meiner Lieblingszutaten sind die Pekannüsse: durch das Rösten werden sie besonders aromatisch und geben dem weichen Cookie einen tollen crunchigen Kontrast. Ein unvergesslicher Moment war, als ich die geformten Teiglinge nach dem Backen leicht fallen ließ und sich die Falten auf der Oberfläche zeigten – das macht sie einfach unwiderstehlich.
Aufbewahrungstipps
Die Cookies schmecken am besten frisch und weich, wenn du sie luftdicht bei Raumtemperatur aufbewahrst. So bleiben sie 3 bis 4 Tage chewy. Im Kühlschrank halten sie sich bis zu einer Woche, was insbesondere bei warmem Wetter für Frische sorgt. Du kannst den Teig oder die fertigen Cookies auch einfrieren so sind sie bis zu 3 Monate haltbar. Zum Backen aus dem Gefrierschrank einfach etwa 1 bis 2 Minuten länger backen.
Alternative Zutaten
Wenn du keinen Maissirup hast, kannst du ihn problemlos weglassen, das Ergebnis wird nur minimal weniger zäh. Anstelle von Pekannüssen funktionieren auch Walnüsse hervorragend. Für ein etwas intensiveres Aroma kannst du dunkleren braunen Zucker verwenden, er gibt den Keksen noch mehr Tiefe und Karamellnoten.
Serviervorschläge
Diese Cookies schmecken wunderbar zu einer Tasse Kaffee oder Milch. Noch besser werden sie, wenn du sie leicht anwärmst und mit Vanilleeis oder einer Prise Meersalz servierst. Für Gäste kannst du sie auf einem schönen Teller anrichten und mit ein paar frischen Beeren dekorieren.
Mit diesem Rezept gelingen dir besonders aromatische und wunderbar weiche Cookies, die nicht nur optisch, sondern vor allem geschmacklich überzeugen. Viel Spaß beim Backen und Naschen!
Fragen und Antworten zu Rezepten
- → Warum breiten sich die Cookies nicht aus?
Oft liegt das an zu viel Mehl oder zu kalter Butter. Das genaue Abwiegen von 170 g Mehl und cremig-warme Butter sorgen für perfekte Cookie-Form und -Textur.
- → Kann ich den Maissirup weglassen?
Ja, er ist optional. Maissirup macht die Cookies etwas weicher und verleiht Glanz, ist aber nicht zwingend nötig.
- → Muss der Teig gekühlt werden?
Nein, eine Kühlzeit ist nicht erforderlich. Für intensiveren Geschmack und fudgy Konsistenz empfiehlt sich jedoch 30–60 Minuten Kühlung.
- → Kann ich anderen braunen Zucker verwenden?
Ja, dunkler brauner Zucker verstärkt das karamellige Aroma und sorgt für mehr Tiefe im Geschmack.
- → Sind andere Nüsse statt Pekannüsse möglich?
Ja, Walnüsse eignen sich hervorragend als Alternative und harmonieren ebenfalls gut mit der braunen Butter.
- → Wie bewahre ich die Cookies am besten auf?
Luftdicht verpackt bleiben sie bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank bis zu einer Woche weich und frisch.
- → Kann ich den Teig einfrieren?
Ja, der Teig lässt sich bis zu drei Monate einfrieren. Direkt gefroren sollten die Cookies beim Backen 1–2 Minuten länger im Ofen bleiben.