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Dieses Rezept zeigt, wie man in nur 10 Minuten ein aromatisches Pak Choi Gericht mit Knoblauch und Ingwer zubereitet. Kurz angebraten und leicht gedämpft bleibt das Gemüse knackig und saftig, perfekt als Beilage oder leichte Hauptspeise.
Ich persönlich koche dieses Gericht oft an hektischen Tagen, weil es unkompliziert ist und trotzdem sehr lecker schmeckt. Der frische Geschmack von Pak Choi mit Ingwer ist immer wieder ein Genuss.
Zutaten
- 1½ Esslöffel Rapsöl: für gesundes Braten ohne zu rauchen
- 1 Teelöffel frischer Ingwer, fein gehackt: für die typische frische Schärfe, am besten knackig und frisch auswählen
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt: die sorgen für das würzige Aroma, bitte fest und prall nehmen
- 4 Baby Pak Choi, längs halbiert: weil sie zarter sind als große Köpfe und schneller garen
- Salz und schwarzer Pfeffer oder Chiliflocken: für die individuelle Würze
- 2 Esslöffel Sojasauce, natriumreduziert empfohlen: für den Umami Kick und tiefe Würze
- 1 Teelöffel Sesamöl optional: zum Verfeinern und Abrunden, kaltgepresst für besten Geschmack
Anleitung
- Aromaten anbraten:
- Das Rapsöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Ingwer und Knoblauch hinzufügen und 30 bis 60 Sekunden anbraten bis sie zu duften beginnen, das gibt die Basisaromen frei.
- Pak Choi anrösten:
- Den Pak Choi mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne legen. Etwa 2 Minuten scharf anbraten bis die Schnittflächen leicht gebräunt und karamellisiert sind, so entsteht ein feiner Röstaroma.
- Würzen und dämpfen:
- Den Pak Choi wenden. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Sojasauce zugeben, die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und die Pfanne mit einem Deckel verschließen. 3 bis 4 Minuten garen bis der Pak Choi zart, aber noch bissfest ist. Falls nötig, einen kleinen Schuss Wasser oder Brühe zum Dampfen zufügen.
- Verfeinern und servieren:
- Optional mit dem Sesamöl beträufeln für den nussigen Geschmack. Sofort servieren, damit der Pak Choi seine Frische behält.
Ich mag besonders den frischen Ingwer, weil er dem Gericht eine belebende Schärfe gibt ohne zu dominant zu sein. Ein kleiner Moment, wenn der Ingwer und der Knoblauch beim Anbraten ihr Aroma entfalten, signalisiert immer den Beginn eines köstlichen Gerichts.
Tipps zur Aufbewahrung
Frisch zubereitet schmeckt das Gericht am besten und verliert beim Aufwärmen etwas an Knackigkeit. Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter hält es sich 3 bis 4 Tage. Zum Aufwärmen am besten schonend in der Pfanne bei niedriger Hitze erwärmen und bei Bedarf mit etwas Sojasauce abschmecken.
Alternative Zutaten
Statt Baby Pak Choi kannst du normalen Pak Choi nehmen, dann schneide ihn in größere Stücke und verlängere die Garzeit etwas. Wenn kein frischer Ingwer zur Hand ist, funktioniert auch gemahlener Ingwer, idealerweise ¼ Teelöffel, doch frisch schmeckt es intensiver. Für glutenfreie Varianten eignet sich Tamari als Ersatz für Sojasauce. Sesamöl kann auch durch ein anderes nussiges Öl ersetzt werden, z. B. Walnussöl.
Serviervorschläge
Passt hervorragend zu Wokgerichten oder gebratenem Reis. Als gesunde Beilage zu Lachs, Hähnchen oder Tofu. Ideal als Gemüseanteil in einer Nudelpfanne oder asiatischen Bowl. Auch pur mit Reis ist dieses Gericht ein leichtes und zugleich aromatisches Abendessen.
Dieses Gericht ist für mich ein Paradebeispiel, wie einfache Zutaten und schnelle Zubereitung zu großem Genuss führen können. Es ist immer wieder erstaunlich, wie ein knackiges Gemüsegericht in wenigen Minuten zum Highlight eines Essens werden kann.
Fragen und Antworten zu Rezepten
- → Kann ich normalen Pak Choi statt Baby-Pak-Choi verwenden?
Ja, normaler Pak Choi kann verwendet werden. Größere Stücke schneiden und die Garzeit leicht verlängern.
- → Kann ich gemahlenen Ingwer verwenden?
Ja, ¼ TL gemahlener Ingwer ersetzt frischen Ingwer, aber frisch schmeckt intensiver.
- → Wird Pak Choi beim Kochen bitter?
Nein, solange er nicht zu lange gegart wird. Kurzes Anbraten und Dämpfen erhält die milde Note.
- → Ist das Gericht vegan?
Ja, das Gericht ist komplett pflanzlich und somit vegan.
- → Kann ich das Gericht vorbereiten?
Frisch servieren ist am besten, aber aufwärmen in der Pfanne funktioniert gut und schmeckt weiterhin lecker.