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Dieser SchokoladenKastenkuchen verbindet unkomplizierte Zubereitung mit einem wunderbar saftigen Ergebnis. Ideal für alle, die schnell und ohne großen Aufwand einen schokoladigen Genuss zaubern möchten, ob als Snack zwischendurch, als Dessert nach dem Essen oder sogar zum gemütlichen Frühstück.
Ich persönlich finde es unglaublich praktisch, wie vielseitig dieser Kuchen einsetzbar ist, bei uns steht er oft spontan auf dem Tisch, wenn sich Gäste ankündigen oder ein süßer Snack gefragt ist.
Zutaten
- Weizenmehl (Allzweck): 140 g sorgt für die stabile Grundlage und lockere Krume, am besten frisch und von guter Qualität wählen
- Kakaopulver: 50 g ungesüßtes Kakaopulver gibt den intensiven Schokoladengeschmack, idealerweise ein hochwertiges Kakaopulver ohne Zusatzstoffe verwenden
- Backpulver: 2 TL wichtig für die Lockerung des Teigs und einen luftigen Kuchen
- Salz (optional): ⅛ TL hebt den Geschmack hervor und balanciert die Süße aus
- Eier: 2 große Eier Zimmertemperatur sorgen für Struktur und Bindung im Kuchen, Zimmertemperatur verbessert die Teigkonsistenz
- Zucker: 210 g für die süße Note, feiner Zucker löst sich besser auf
- Butter, geschmolzen: 135 g gibt Feuchtigkeit und Geschmack, am besten ungesalzen und frisch schmelzen
- Milch: 120 g Zimmertemperatur macht den Teig zart und geschmeidig
- Vanilleextrakt: 1 ½ TL verleiht ein feines Aroma
- Heißes Wasser: 60 g sorgt für die besonders saftige Konsistenz und lockert den Teig zusätzlich
- Optional Schokoladenganache: 115 g Schokolade (4 oz) für intensiven Überzug, dunkle Qualität mit mindestens 50% Kakaoanteil wählen und 115 g Schlagsahne macht die Ganache cremig und süßlich
Anleitung
- Ofen und Backform vorbereiten:
- Heize den Backofen auf 177 °C vor. Fette eine Kastenform (etwa 21,5 × 10,5 cm) gründlich ein und lege den Boden sowie die Seiten mit Backpapier aus, sodass etwa 5 cm Überstand entsteht, damit sich der Kuchen später gut entnehmen lässt.
- Butter schmelzen:
- Schmelze die Butter halb über mittlerer Hitze. Nimm sie vom Herd und rühre sie um, bis sie vollständig flüssig ist. So vermeidest du Klümpchen und erhältst eine glatte Butterbasis für den Teig.
- Trockene Zutaten mischen:
- Vermenge in einer großen Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver und nach Wunsch Salz mit einem Schneebesen, damit sich alle Backtriebmittel und Pulver gut gleichmäßig verteilen.
- Nasse Zutaten mischen:
- Schlage in einer mittelgroßen Schüssel die Eier mit dem Zucker kurz auf, bis alles vermengt ist. Füge dann die geschmolzene Butter, die Milch sowie den Vanilleextrakt hinzu und rühre die Mischung glatt.
- Teig fertigstellen:
- Gib die feuchten Zutaten zu den trockenen und verrühre alles vorsichtig, bis die Zutaten fast vollständig verbunden sind. Zum Schluss wird das heiße Wasser untergehoben. Wichtig ist, nicht zu lange zu rühren, damit der Teig luftig bleibt und sich eine schöne Struktur entwickelt.
- Backen:
- Fülle den Teig in die vorbereitete Form und backe den Kuchen etwa 39 Minuten. Mit dem ZahnstocherTest prüfen, ob der Teig gar ist ein paar feuchte Krümel sind in Ordnung, aber kein flüssiger Rest. Lass den Kuchen 20 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn auf ein Gitter setzt, wo er weitere 20 bis 40 Minuten auskühlt.
- Optionale Schokoladenganache:
- Erhitze die Sahne bis kurz vor dem Kochen, gieße sie über die gehackte Schokolade und rühre, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Ganache abkühlen lassen, bis sie streichfähig ist, und dann über den abgekühlten Kuchen verteilen.
Mein absoluter Favorit ist das Kakaopulver, denn es bringt ohne viel Aufwand eine intensive Schokoladennote hinein. Ein besonders schöner Moment ist für mich immer, wenn der Duft von frisch gebackenem Schokoladenkuchen die Küche erfüllt und alle neugierig um die Backform versammelt sind.
Aufbewahrungstipps
Der Kuchen hält sich in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur bis zu drei Tage frisch und bleibt wunderbar saftig. Noch länger, nämlich bis zu sieben Tage, bleibt er im Kühlschrank genießbar. Achte darauf, dass der Kuchen komplett abgekühlt ist, bevor du ihn abdeckst, um Feuchtigkeitsbildung zu vermeiden.
Zutatenersatz
Anstelle von Weizenmehl kannst du auch Dinkelmehl verwenden, das dem Kuchen ein nussiges Aroma verleiht. Zucker lässt sich durch Honig oder Agavendicksaft ersetzen, dabei aber die Flüssigkeitsmenge im Rezept anpassen. Außerdem kann die Butter in der gleichen Menge durch pflanzliche Margarine ersetzt werden, wenn du eine vegane oder laktosefreie Variante möchtest.
Serviervorschläge
Besonders lecker schmeckt der SchokoladenKastenkuchen leicht lauwarm mit einem Klecks Sahne oder Vanilleeis. Mit frischen Beeren oder einer Prise Puderzucker garniert wird er zum echten Hingucker auf jeder Kaffeetafel. Für besondere Anlässe rundet eine dicke Schicht Ganache oder eine Portion Schlagsahne den Genuss perfekt ab.
Viel Spaß beim Backen. Genieße ein frisches Stück zum Kaffee.
Fragen und Antworten zu Rezepten
- → Wie bleibt der Kuchen besonders saftig?
Die Kombination aus geschmolzener Butter und heißem Wasser sorgt für eine besonders fluffige und saftige Kuchenstruktur.
- → Kann ich den Kuchen auch ohne Mixer zubereiten?
Ja, der Teig lässt sich problemlos mit einem Schneebesen zubereiten, ein Mixer ist nicht notwendig.
- → Wie lange ist der Kastenkuchen haltbar?
Bei Raumtemperatur in einem luftdichten Behälter hält er sich bis zu 3 Tage, im Kühlschrank bis zu 7 Tage.
- → Lässt sich der Kuchen einfrieren?
Ja, der Kuchen kann fest in Folie eingewickelt eingefroren werden und bleibt so bis zu 3 Monate frisch.
- → Wie teste ich, ob der Kuchen fertig gebacken ist?
Mit einem Zahnstocher in die Mitte stechen – ein paar feuchte Krümel sind in Ordnung, flüssiger Teig zeigt an, dass er noch nicht gar ist.